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ALBERT MARQUET
Bordeaux 1875-1947 Paris

Pointe de Territet, Montreux

Unten rechts signiert "Marquet". Rückseitig bezeichnet "pointe de térité". Ferner alte Etikette der Galerie A. Gattlen, Lausanne mit Angaben zum Künstler und Werk.
Öl auf Karton, 32 x 41 cm

CHF 80'000 / 120'000
EUR 61'538 / 92'308
USD 72'727 / 109'091

Zuschlag (inkl. Aufgeld)
CHF 120'000 | EUR 92'308 | USD 109'091


Weitere Informationen:
Beiliegend eine Bestätigung von Guy Wildenstein, dass das Werk in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis "Catalogue critique de l'oeuvre de peint d'Albert Marquet" aufgenommen wird (Schriftliche Bestätigung des Wildenstein Institute, Paris vom 20. April 2010).

Provenienz:
Galerie A. Gattlen, Lausanne Privatsammlung Schweiz

Albert Marquet (1875-1941) gilt als Mitbegründer des Fauvismus. Im Gegensatz zu den anderen Fauves verschrieb sich Marquet jedoch nicht den heftigen und explosiv anmutenden Farbexperimenten, sondern bevorzugte - wie es auch hier bei dem Gemälde "Pointe de Térité" festzustellen ist - ein gedämpftes Kolorit. Seine Malweise setzt die Tradition des Impressionismus fort. Durch den Verzicht auf reine Farben gelangt Marquet zu einem linearen, zurückhaltenden Stil. Hafenbilder spielen eine grosse Rolle in seinem Oeuvre, wobei ihn besonders die Wiedergabe von Lichtreflexen auf der Wasseroberfläche interessiert. Es entstehen Darstellungen der Häfen von Marseille, Rouen und Le Havre, aber auch von Venedig, Neapel und Hamburg. In diesen Arbeiten zeigt sich deutlich Marquets Vorliebe für dunstige Nebel- oder Regenstimmungen. In ihnen entfaltet sich der dünne Farbauftrag in lichten, matten und verschleierten Farben, wie es auch in diesem Bild des Genfer Sees zu sehen ist.
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